Gestern gings auf die
Kulturnatten nach Kopenhagen. Die Kulturnatten entspricht der
Blauen Nacht in Nürnberg. Leider auch genau so voll, d.h. man schafft maximal drei/vier Sehenswürdigkeiten pro Nacht. Aber ich starte mal von Anfang an. Während Julia und Anna noch die Bootstour machten, beschloss ich mir endlich einmal die Frederikskirken (auch Mamorkirken) anzuschauen. Im Garten stehen riesengroße Statuen berühmter Männer der dänischen Kirchengeschichte.

Die Kirche selbst war sehr beeindruckend. Wahnsinnig tolle Farben und einfach wunderschön. Leider war es nicht möglich auf den Kirchturm zu gehen, der wurde erst später wieder geöffnet.


Nach der Kirchenbesichtigung gings auf den
Rundetaarn, einem 35m hohen Turm, der als
Observatorium diente.

Das Besondere ist, dass es keine Treppen sind die nach oben führen, sondern ein gut 200m langer Wendelgang, der den Transport der schweren astronomischen Geräte erleichtern sollte. Von der Turmspitze aus hat man einem weiten Rundblick über die gesammte Altstadt, was natürlich mit den Lichtern der Kulturnatten noch beeindruckender war.


Leider war es zu wolkig die Sterne zu sehen, aber wir duften immerhin die Kirchturmuhr durch das Teleskop betrachten, was auch ziemlich imposant war. Unten im Turm war noch eine Austellung von Marionetten und Handpuppen.

Auch
Shawn das Schaf (naja, zumindest ein Schaf) war vetreten:

Auf dem Weg zu den Christiansborgslot Ruinen gings vorbei an einer Feuershow
Die Geräusche im Hintergrund sind übrigens tatsächlich Hupen, leider war nömlich nicht die ganze Altstadt für den Autoverkerh gesperrt, so dass zu den Menschenmassen auch noch diverse Autos hinzukamen. Diese bahnten sich ohne Rücksicht auf Verluste ihren Weg.
Nach circa 1 Stunde anstehen, ging es endlich runter in die Ruinen, die nicht ganz so gruselig waren wie im Programm angekündigt. Aber trotzdem interessant und vor allem toll für gruselige Bilder.



Zum Abschluß sind wir noch in die
Jerusalemkirche gefahren, wo laut Programm ein Gospelkonzert stattfand. Die erste halbe Stunde war auch super, bei einem Leid wurde sogar das Publikum miteingebunden. Dies führte allerdings zu etwas Verwirrung, denn eigentlich sollten bei "Halleluja" die Männer und bei "Praise the Lord" nur die Frauen aufstehen und mitsingen. Ging aber den meisten dann doch zu schnell, wie das nächste Video eindrucksvoll beweist :-)
Leider stellte sich nach einiger Zeit heraus, dass es kein reines Gospelkonzert war, sondern ein Gottesdienst. Deswegen verabschiedeten wir uns dann bald, denn eine Predigt auf dänisch ist auf Dauer irgendwie nicht so richtig spannend.... aber dafür haben wir dann noch den letzten Zug erwischt, der uns kostenlos (weil in den Kulturnattentickets inbegriffen) nach Hause fuhr :-)