Montag, 22. September 2008

Nordküste/Nordsjaelland 23/08/08

Auf den völlig verregneten Samstag folgte ein wunderschöner, sonniger Sonntag. Dieser wurde dann sofort für einen Autoausflug an die Küste genutzt. Der Ausflug startete mit Fredensborg Slot, der meistgenutzen königlichen Residenz.

Ich muss leider zugeben, dass sie irgendwie nicht so wirklich beeindruckend war. Das tollste war eigentlich der Park und die eckig geschnittenen Bäume.

Dann gings weiter nach Frederiksborg Slot, der ehemaligen Residenz des Königshauses die inzwischen in ein Museum umgewandelt wurde. Hier wurden bis zum Bau von Fredensborg Slot die dänischen Monarchen gekrönt.
Im Westflügel befindet sich die Slotskirke, die wunderbar aussieht und in der auch noch Joachim getraut wurde.
Das Museum an sich war auch sehr interessant, Sehr witzig war das ehemalige Audienzzimmer, hier gibt es eine Art Aufzugstuhl. der König wurde hier hochgefahren und konnte bei Bedarf einfach wieder im Boden verschwinden.
Im Museum gab es für meinen Geschmack zu viele Gemälde. Allerdings waren einige davon auch spannend und amüsant. So zum Beispiel eines auf dem sich, wenn man an ihm vorbeigeht, die Füße der Personen mitbewegen. Oder auch ein Portrait von Königin Margrethe II. Zu beachten ist, dass neben ihr weltlich, "normale" Literatur steht, zum Beispiel "Der kleine Hobbit". Das blaue Abzeichen steht übrigens für den Elefantenorden, dem exklusivsten Orden Dänemarks.
Das nächste Highlight waren die Barrockgärten des Schlosses. Dieser Garten, der 1725 von Fredrik IV. angelegt wurde, zählt heute zu den schönstenseiner Art in ganz Europa. So wie man ihn heute sieht, wurde er allerdings erst 1993-1996 rekonstruiert.
Dann gings weiter nach Kronenborg/Helsongör. Das Schloß Kronenborg wurde von Shakespeare als Vorlage für das Schloß in Hamlet (das ist das Stück mit"something's rotten in the state of denmark"...) verwendet. Wir haben es uns allerdings nicht mehr von innen angeschaut, denn zu diesem Zeitpunkt waren wir alle etwas hungrig und dadurch sehr quengelig :-)
Eine weitere Besonderheit hier ist, dass man die schwedische Küste mit dem bloßen Auge sehen kann. Man erreicht in 20 Minuten Helsingborg, das schwedische Pendant zu Hesingör.
Dann ging es weiter über die Küstenstraße nach Hornbaek, wo wir erst einmal eine Essenspause einglegten und die besten Hamburger der Welt gegessen haben. Hier gibt es auch, wie an der ganzen Nordküste einen Sandstrand über dem die "Blaue Fahne" weht, das Symbol für sauberes Badewasser.
Leider war es doch etwas zu kalt und schon zu spät um noch aktiv die Badequalität zu testen.
Weiter gings nach Gilleleje, dem nördlichsten Ort Seelands, der vor 500 Jahren von Heringsfischern gegründet wurde. Der Strand war traumhaft und das ganze nioch bei Sonnenuntergang, aber ich lasse wohl am besten Bilder sprechen:


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