Montag, 22. September 2008

Roskilde 23/9/08

Nachdem die Wohnheimsfrage erstmal geklärt war, wollten Andi und ich natürlich noch etwas Sightsseeing machen. Also machten wir uns am Samstag auf nach Roskilde, um mit Hanna (meiner deutschen Wohnheimsmtbewohnerin/und köchin) den Dom, das Wikingermuseum und die Stadt allgemein zu erkunden. Erstmal bummelten Andi und ich zum Treffpunkt am Dom. Hier einmel der eine Teil der Einkaufspassage Roskilde, wie man sieht regnet es noch gar nicht soooooo stark.

An diesem Wochenende war auch gleichzeitig ein Musikfestival (aber nicht DAS Roskilde Festival), es spielten also überall Bands, denen man kostenlos zuhören/schauen konnte. Auf dem ersten Foto eine Jazzband, die in einem Hinterhof spielte und wirklich super war. Auf dem zweitem Bild eine Gruppe, die durch Roskilde lief und eine Art Marschmusik spielte. Auch wieder sehr gut. Hier zeigte sich, dass die Dänen anscheinend wirklich eines der glücklichsten Völker der Welt sind, denn trotz des stetig zunehmenden Nieselregens, tanzten einige Leute der Gruppe hinter her.
Auf dem Domplatz gibt es jeden Samstag einen Markt, mit frischen Dingen aus der Region. Und vor allem billigen, extrem lecker ausehendem Fisch. Und auch der beste Hot Dog Stand in Roskilde (Hot Dogs sind ja neben Lakritze die Lieblingspeise der Dänen)

Zu diesem Zeitpunkt regnete es aber schon stärker, leider hatte ich noch nicht die typisch dänische Fußbekleidung, die jedem zu empfehlen ist, denn wenn es regnet regnet es den ganzen Tag.
Am Dom haben wir uns dann mit Hanna getroffen, leider war dieser geschlossen, deswegen haben wir uns zum Aufwärmen ersteinmal in ein Café gesetzt. Dort lernten wir dann zum Ersten mal eines der Haupthobbys der Dänen kennen. Wie gesagt Samstag Mittag, in einem Café, die einzige Karte die auslag war für Cocktails und die Dänen an der Bar tranken auch alle Bier (Vielleicht war auch dies der Grund warum die Dänen der Marschband nachtanzten...?!). Der Kellner/Besitzer war auch etwas verwundert, als wir nur Tee und Kaffee verlangten. Aber es hat geklappt und nach circa einer Stunde Aufwärmen, beschlossen wir zum Wikingermuseum zu laufen. Bis wir dort waren waren wir völlig durchnässt, aber das Museum trotzdem sehr spannend und faszinierend gewesen.

Wir konnten sogar ein Boot betrachten was gerade erst aus Dublin zurückgekommen war, und zwar mit einer echten Crew auf dem Seeweg!!

Über diese Überfahrt gab es sogar einen Film, der wirklich interessant war. Und Hut ab vor den Wikingern die solche Überfahrten öfters als einmal im Leben gemacht haben. Ach ja, um nocheinmal auf den Regen und die dänische Bauweise zurückzukommen, es regnete im Vorführraum durch die Decke.
Am Ende des Museums gab es noch einen ganzen Raum in dem wir Spielkinder (naja, eigentlich nur Andi und Hannah, irgendwer musste ja Fotos machen...:-)) uns wie Wikinger verkleiden durften.


Nachdem es aber immer noch so stark regnete und wir auch immernoch völlig durchnässt aren, beschlossen wir dann doch das restliche Sighseeing auf einen anderen Tag zu verschieben. Ich hoffe ja immernoch, dass ich es noch schaffe bevor ich im Januar wieder heimfahre :-).

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